Endodontie – Ihr Experte für Behandlungen via Mikroskop

Moderne Zahnwurzelbehandlung in Hamburg-HafenCity. Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung und einer hohen Erfolgsquote.

Autor: Dr. med. dent. Anita Heilemann (ehem. Mou)
Letzte Aktualisierung: 08.05.2024

Die Endodontie behandelt Probleme, die die Zahnwurzel betreffen. Oft ist es ratsam, sich an einen Fachmann zu wenden. Unsere Zahnarztpraxis in Hamburg konzentriert sich auf verschiedene Endodontie-Verfahren inkl. der Wurzelkanalbehandlung – und wir verzeichnen eine äußerst hohe Erfolgsrate. Zusätzlich bieten wir eine schnelle Terminvergabe an.

 

Definition der Endodontie

Die Endodontie, ein Fachgebiet der Zahnmedizin, konzentriert sich auf die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen im Inneren des Zahns (dem Pulpa-Dentin-Komplex) sowie des umgebenden Gewebes um die Zahnwurzel herum (das periapikale Gewebe). Der Begriff „Endodontie“ stammt aus dem Griechischen („Endo“ für „innen“ und „Odont“ für „Zahn“). Manchmal wird auch von der Endodontologie gesprochen, wobei dies eigentlich die reine Lehrmeinung beschreibt. Die Endodontie wird durch die Traumatologie ergänzt, die sich mit medizinischen Maßnahmen nach Zahnunfällen befasst.

Das Hauptziel der Endodontie besteht darin, die zugrunde liegende Erkrankung im Bereich der Zahnwurzel zu behandeln und den Zahn zu erhalten. Die bekannteste Behandlung innerhalb der Endodontie ist die Wurzelkanalbehandlung. Neben dieser gibt es noch die Wurzelspitzenresektion sowie einige seltene Spezialgebiete wie die regenerative Endodontie, Pulpaüberkappung und Maßnahmen zur Erhaltung des Pulpa-Gewebes inkl. der partiellen Pulpotomie. Auch das Bleaching von Zähnen von innen und die Behandlung von „toten“ Zähnen gehören in den Bereich der Endodontie.

 

Video: Der Ablauf einer endodontischen Wurzelbehandlung

 

Die Anatomie eines Zahns

Zähne setzen sich aus verschiedenen Gewebeschichten zusammen. Die sichtbare Oberfläche des Zahns ist die Zahnkrone, die vom äußerst harten Zahnschmelz bedeckt ist – der widerstandsfähigsten Substanz im menschlichen Körper. Darunter befindet sich das Zahnbein oder Dentin, eine weichere Schicht, die den größten Teil des Zahns ausmacht. Innerhalb des Zahns erstrecken sich die Wurzelkanäle bis zu den Wurzelspitzen und beherbergen die Pulpa. Dieser Bereich enthält die Zahnnerven und feinste Blutgefäße, die eine Verbindung zum Blutkreislauf des Körpers herstellen und den Zahn mit Nährstoffen versorgen – besonders wichtig während des Wachstums.

Die Zahnwurzel verankert den Zahn im Kieferknochen durch Zahnhaltefasern und Bindegewebe. Das Zahnfleisch umgibt den Zahn oben und sorgt für einen Schutz nach außen hin.

 

Entzündungen im Umfeld der Zahnwurzel

Bakterien können durch eine tiefe Karies in das Zahninnerste gelangen, indem sie das „Loch im Zahn“ nutzen. Dies führt zu einer Entzündung der Pulpa. Während Karies die häufigste Ursache für eine Zahnwurzelentzündung darstellt, können auch Zahnverletzungen, Risse oder Hohlräume zwischen Zahn und Füllung oder Zahn und Zahnersatz diese Problematik verursachen.

Wenn eine Zahnwurzelentzündung unbehandelt bleibt, kann die Pulpa letztendlich absterben und der Zahn „verendet“. Dies eröffnet den Erregern den Weg, um die Kieferknochen zu infiltrieren und das Gewebe um die Wurzelspitze herum zu schädigen.

Die einzige langfristige Möglichkeit, einen erkrankten Zahn, der von Bakterien befallen ist, zu erhalten, besteht in einer endodontischen Behandlung.

 

Die Endodontische Therapie

Die am häufigsten durchgeführte Behandlung in der Endodontie ist zweifellos die Wurzelkanalbehandlung.

Hier öffnet ein Zahnarzt oder Spezialist den betroffenen Zahn, um Zugang zu seinem Inneren zu erhalten. Anschließend werden die Wurzelkanäle gereinigt, desinfiziert und vorbereitet, wobei der Nerv und das umliegende Pulpagewebe entfernt werden. Danach werden die Kanäle mit einer Füllung verschlossen, und der Zahn wird wieder versiegelt. Manchmal erfordert dies eine zusätzliche Überkronung.

Wenn eine Wurzelkanalbehandlung nicht den gewünschten Erfolg bringt, wird normalerweise eine Revision durchgeführt – eine erneute und intensivere Wurzelkanalbehandlung. In bestimmten Fällen kann als letzter Schritt eine Wurzelspitzenresektion erforderlich sein.

Es ist wichtig zu betonen, dass endodontische Behandlungen, die von einem spezialisierten Endodontisten durchgeführt werden, eine wesentlich höhere Erfolgsquote aufweisen. Die Erfolgsrate unseres Zentrums für Zahnheilkunde Hamburg HafenCity liegt beispielsweise bei über 90%.

 

Wann ist eine endodontische Behandlung für einen Zahn erforderlich?

Eine endodontische Behandlung wird empfohlen, wenn das Zahninnere oder das umgebende Gewebe der Zahnwurzel entzündet ist oder Anzeichen von Auflösung im umliegenden Kieferknochen zu erkennen sind. Gewöhnlich geht eine solche Diagnose mit starken Zahnschmerzen einher, aber selbst ohne Schmerzen ist eine Behandlung des Entzündungsherdes ratsam. Dies gilt auch für „tote“ Zähne.

Typische Indikationen umfassen:

  • Zahnwurzelentzündungen jeglicher Art
  • Entzündungen in der Nähe der Wurzelspitze
  • Auflösungserscheinungen im umliegenden Kieferknochen
  • „Tote“ Zähne
  • Zähne, die als Unterstützung für Zahnersatz dienen sollen, aber eine unsichere Prognose haben.

Bei „toten“ Zähnen oder problematischen Zähnen, die als Grundlage für Zahnersatz dienen sollen, erfolgt die endodontische Behandlung präventiv, um zukünftige Entzündungen zu vermeiden.

 

Endodontische Diagnostik: Ist die Ursache der Schmerzen im Zahninneren zu finden?

Es ist oft eine Herausforderung festzustellen, ob Schmerzen tatsächlich aus dem Inneren eines Zahns stammen. Zahnschmerzen können so stark auf das umliegende Gewebe ausstrahlen, dass der genaue Ursprung schwer zu lokalisieren ist. Dennoch sind typische Anzeichen oft pulsierende Schmerzen, Schwellungen im Gesicht („dicke Backe“), Entzündungsbläschen am Zahnfleisch, Dunkelfärbung eines Zahns oder frühere Unfälle bzw. Zahnverletzungen. Ein Kälte- oder Reiztest kann ebenfalls zeigen, ob die Pulpa noch reaktionsfähig ist.

Eine entscheidende Diagnosehilfe ist die Anfertigung einer Röntgenaufnahme, die Entzündungen normalerweise eindeutig sichtbar macht. Meist reicht eine herkömmliche Röntgenaufnahme aus, während in seltenen Fällen eine 3D-DVT-Aufnahme erforderlich ist.

 

Welche Bedeutung hat die endodontische Behandlung?

Das primäre Ziel jeder endodontischen Behandlung, sei es eine Wurzelkanalbehandlung oder eine Wurzelspitzenresektion, besteht darin, den natürlichen Zahn zu erhalten, da er einzigartig und nicht ersetzbar ist.

Darüber hinaus ist es für die Gesamtgesundheit von großer Bedeutung, Entzündungen im Bereich der Zahnwurzel zu beseitigen. Unbehandelt können solche Entzündungen zu Knochenabbau führen, das Immunsystem beeinträchtigen und die Entstehung anderer Erkrankungen an anderen Stellen des Körpers begünstigen. Deshalb trägt die endodontische Behandlung auch in der ganzheitlichen Zahnmedizin eine besondere Wichtigkeit.

Eine fachgerecht durchgeführte endodontische Behandlung ermöglicht oft, den Zahn noch über viele Jahrzehnte zu erhalten. Im Gegensatz dazu erfordert das Ziehen des Zahns eine Ersatzlösung wie ein Zahnimplantat oder eine Zahnbrücke. Zahnimplantate haben eine kürzere Lebensdauer im Vergleich zu endodontisch behandelten Zähnen. Zudem erfordert eine Zahnbrücke häufig das Abschleifen gesunder Zähne. Beide Optionen sind auch finanziell deutlich aufwendiger.

 

Ist eine endodontische Behandlung schmerzhaft?

Endodontische Zahnbehandlungen erfolgen unter örtlicher Betäubung, die in den meisten Fällen ausreichend ist.

In seltenen, komplexen Situationen kann jedoch eine herkömmliche örtliche Betäubung nicht ausreichend wirken. In solchen Fällen wird eine nahezu zu 100% schmerzfreie Behandlung durch eine intraossäre Anästhesie erreicht. Dabei wird das Lokalanästhetikum nahe der Wurzel durch den Kieferknochen hindurch verabreicht.

 

Welche Alternativen gibt es?

Die einzige Alternative zur endodontischen Behandlung ist die vollständige Extraktion des Zahns. Tatsächlich kommt eine Heilung der Entzündung ohne zahnärztliche Unterstützung praktisch nicht vor.

 

Kosten der Endodontischen-Behandlung: Übernimmt die Krankenkasse diese Kosten?

Die Kosten für endodontische Maßnahmen werden nur in spezifischen Fällen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und selbst dann nur teilweise. Bei Privatpatienten hängen die Kosten von individuellen Tarifen ab.

Die Gebühren für diese Maßnahmen werden gemäß der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) festgelegt und variieren je nach individuellem Fall. Zusätzliche Maßnahmen sowie ihre Anzahl und Umfang beeinflussen ebenfalls die Gesamtkosten. Daher lässt sich der Preis nicht pauschal festlegen.

Unsere Zahnarztpraxis in Hamburg stellt Patienten gerne einen verbindlichen Kostenvoranschlag zur Verfügung und vermeidet konsequent unnötige Maßnahmen.

 

Was unterscheidet einen herkömmlichen Zahnarzt von einem Spezialisten für Endodontie?

Der konventionelle Zahnarzt bietet eine breite Palette zahnmedizinischer Behandlungen an, von Kariesbehandlungen über einfache Kronen, bis hin zu umfassendem Zahnersatz und Implantaten. Er ist auch in der Lage, eine einfache endodontische Wurzelkanalbehandlung durchzuführen.

Ein Zahnarzt oder Spezialist für Endodontie hat sein Fachwissen in diesem Bereich durch zusätzliche Ausbildung erweitert. Er verfügt über spezialisierte Instrumente und umfangreiche Erfahrung. Viele Endodontie-Spezialisten widmen sich ausschließlich Endo-Patienten und haben eine beträchtliche Anzahl von Wurzelkanalbehandlungen durchgeführt, oft nahe an der Marke von 10.000. Der Hauptunterschied liegt jedoch darin, dass der Endo-Spezialist bei seinen Behandlungen ein Operationsmikroskop verwendet, das eine bis zu 25-fache Vergrößerung ermöglicht. Denn man kann nur behandeln, was man auch sieht! Dies bedeutet, dass ein Endo-Spezialist solche Verfahren präziser und damit effektiver durchführen kann, insbesondere in komplexen Fällen.

 

Wann und warum zu einem Endo-Spezialisten?

In den folgenden Situationen kann es ratsam sein, einen Endodontie-Spezialisten aufzusuchen:

  • Wenn bereits im Vorfeld absehbar ist, dass die endodontische Behandlung anspruchsvoll sein könnte.
  • Bei stark gekrümmten oder zu engen (obliterierten) Wurzelkanälen.
  • Vorhandensein von Zahnersatz.
  • Beim Auftreten von entzündungsbedingten Blasen nahe der problematischen Zahnwurzel im Zahnfleisch.
  • Knochenauflösung im Kieferbereich.
  • Bei extremen Schmerzen oder Notfällen.
  • Bei Revisionen oder Wurzelspitzenresektionen.
  • Für eine Zweitmeinung.

In diesen Fällen kann ein Endo-Spezialist oft einen deutlich höheren Behandlungserfolg erzielen. Ob eine Überweisung zum Endodontie-Spezialisten sinnvoll ist, hängt immer vom individuellen Fall ab und sollte vom behandelnden Zahnarzt sorgfältig abgewogen werden.

 

Bestehen Unterschiede in der Qualität der endodontischen Behandlungen?

Ja, es gibt erhebliche Qualitätsunterschiede. Neuesten Studien zufolge sind in Deutschland im Durchschnitt weniger als 50% aller konventionell durchgeführten Wurzelkanalbehandlungen – also ohne Einsatz eines Operationsmikroskops – erfolgreich. Lediglich 12% erfüllen die Standards der European Society of Endodontology (ESE), der führenden Fachgesellschaft in Europa.

Ein erfahrener Spezialist für Endodontie erreicht eine Erfolgsquote von über 90%, und alle Behandlungen entsprechen dem ESE-Standard. Hierbei spielt nicht nur die Verwendung eines Operationsmikroskops eine Rolle, sondern auch die Spültechnik, die verwendeten Materialien und die umfangreiche Erfahrung des Spezialisten.

 

Warum zu uns?

Über viele Jahre haben wir spezielle Leistungen entwickelt, die wir unseren Patienten anbieten. Dazu gehören unser äußerst effizientes Terminmanagement, unsere nahezu zu 100% schmerzfreien Behandlungen sowie unsere hohe Erfolgsquote von bis zu > 90%. Zusätzlich bieten wir noch viele weitere Vorteile.

 

Vorteile unserer Zahnarztpraxis für Endodontie in Hamburg

Unsere Zahnarztpraxis in Hamburg hat sich über viele Jahre hinweg auf sämtliche endodontischen Zahnbehandlungen spezialisiert und bietet unseren Patienten zahlreiche Vorteile:

  • Über 10 Jahre Erfahrung in der Endodontie
  • Erfolgsquote von bis zu >90%
  • Anwendung von Operationsmikroskopen während der Behandlungen
  • Nahezu zu 100% garantiert schmerzfreie Behandlung durch intraossäre Anästhesie, falls nötig
  • Verwendung von thermoplastischen Wurzelkanalfüllungen und adhäsiven Verschlüssen
  • Option zum Einsatz von Glasfaserstiften auf Patientenwunsch
  • Möglichkeit zur Einholung einer Zweitmeinung
  • Erstellung verbindlicher Kostenvoranschläge
  • Wurzelkanalbehandlungen in nur einer Sitzung
  • Flexible und zeitnahe Terminvergabe, auch außerhalb üblicher Geschäftszeiten
  • Behandlung von Notfällen
  • Vorab-Beratung für Patienten per Telefon
  • Durchführung von Revisionen
  • Spezialisiertes Anästhesisten-Team für Angstpatienten und Möglichkeit der Betäubung durch Sedierung (in Ausnahmefällen Vollnarkose)
  • Anwendung von DVT-Röntgen

Zusätzlich bieten wir Zahnärzten, sie in besonders schwierigen endodontischen Fällen beratend zu unterstützen.

Haben Sie Interesse an einer endodontischen Behandlung? Profitieren Sie von unserer unkomplizierten und zügigen Terminvereinbarung in unserer Zahnarztpraxis für Endodontie in Hamburg-HafenCity.

Willkommen


Praxis-Urlaub:
15.05. - 20.05.
Unsere Vertretung:
JU49
Zahnarztpraxis Jungfernstieg