Keramikimplantate

Keramikimplantate im Zentrum für Zahnheilkunde – Hamburg HafenCity

In Hamburg und Umgebung bieten wir in unserer Zahnarztpraxis auf Wunsch und in besonderen Fällen auch vollkeramische Zahnimplantate, was unsere Expertise im Bereich der Implantologie unterstreicht.

Autor: Dr. med. dent. Wilfried Reiche MSc.
Letzte Aktualisierung: 14. November 2023

 

Zahnimplantate sind im Grunde künstliche Zahnwurzeln, die heutzutage als die ideale Wahl für die Befestigung von Zahnersatz gelten, unabhängig davon, ob es sich um Brücken, Einzelkronen oder Teil- und Vollprothesen handelt. Bei ordentlicher Pflege können solche Implantate ein Leben lang halten. In den letzten Jahren hat sich Titan als das am häufigsten verwendete Material für Zahnimplantate durchgesetzt, aufgrund seiner außergewöhnlichen Stabilität und hohen Verträglichkeit (Biokompatibilität). Das macht Titan auch für Allergiker interessant. Dennoch weist Titan in bestimmten Fällen einige Nachteile auf, weshalb Keramikimplantate eine sinnvolle Alternative sein können.

 

Nachteile von Titanimplantaten

Leider können bei der Verwendung von Titanimplantaten in seltenen Fällen Komplikationen und Besonderheiten auftreten

1. Titanunverträglichkeit: Bei Menschen, die eine Unverträglichkeit gegenüber Titan aufweisen, können Beschwerden auftreten oder sogar ein vorzeitiger Verlust des Implantats erfolgen.

2. Sichtbare Ränder: Insbesondere, wenn das Zahnfleisch zurückgeht, kann an Titanimplantaten unter Umständen ein dunkler Rand zum Zahnfleisch hin sichtbar werden. Allerdings ist dieser Nachteil heute über Keramik-Abutments kompensierbar, der Vollständigkeit halber sei dieser Aspekt hier dennoch erwähnt.

3. Antennenwirkung: Titan als Metall hat eine sogenannte Antennenwirkung. Dies kann insbesondere für elektrosensible Personen zu Problemen führen.

4. Ionenabgabe: Wie alle Metalle gibt auch Titan Ionen ab. Dies kann unter Umständen das Immunsystem beeinflussen und sogar zu leichten Veränderungen im Geschmackssinn führen. Wenn im Mundraum andere Metalle vorhanden sind, wie z.B. Goldinlays, Metallkeramiken oder Prothesen, können elektrische Spannungsfelder entstehen, was die oben beschriebenen Effekte verstärken kann.

 

Keramikimplantate

Die oben erwähnten Risiken können vermieden werden, indem man auf Keramikimplantate zurückgreift. Daher erfreuen sich Zahnimplantate aus Vollkeramik neben den ästhetischen Gründen an zunehmender Beliebtheit.

Im Vergleich zu Titanimplantaten bieten Keramikimplantate (auch als Zirkonimplantate oder Vollkeramikimplantate bekannt) verschiedene Vorteile. Zum einen sind sie ästhetisch ideal, da sie in Weiß gehalten sind und kaum von der natürlichen Zahnfarbe zu unterscheiden sind. Zum anderen zeichnen sie sich durch eine ausgezeichnete Verträglichkeit aus.

 

Mögliche Nachteile von Keramikimplantaten

Leider liegen bis jetzt keine Langzeitstudien zur Haltbarkeit von Keramikimplantaten vor. Hier besteht somit ein mögliches Risiko. Auch haben Studien ergeben, dass die Erfolgsrate für das Einwachsen in den Knochen (Osseointegration) geringer ist. Dagegen ist der Risiko einer Periimplantatitis erhöht.

Bedauerlicherweise weisen die meisten herkömmlichen keramischen Implantate eine glattere Oberfläche auf als Titanimplantate. Dies verringert die knöcherne Verbindung zwischen dem Kieferknochen und dem Implantat erheblich, was sie für eine optimale Integration weniger geeignet macht. Es besteht daher das Risiko eines vorzeitigen Verlusts des herkömmlichen Keramikimplantats.

Ein weiteres Problem liegt darin, dass herkömmliche Keramikimplantate in der Regel nur in wenigen Formen erhältlich sind. Wenn der Kiefer anatomische Besonderheiten aufweist, können diese Implantate möglicherweise nicht optimal integriert werden.

Ein nicht zu vernachlässigender Faktor ist der finanzielle Aufwand: Im Vergleich zu Titanimplantaten sind keramische Implantate in der Regel erheblich kostenintensiver.

In Anbetracht dieser Gesichtspunkte ziehen einige Zahnärzte und Implantologen in Erwägung, von der Verwendung von Keramikimplantaten abzuraten. Wir erachten den Einsatz in ganz bestimmten Ausnahmefällen dennoch für sinnvoll (s. o. Nachteile von Titan-Implantaten).

 

Die innovative Lösung: Zeramex Keramikimplantate

Unsere Zahnarztpraxis in Hamburg HafenCity hat eine wegweisende Antwort auf einige der zuvor genannten Herausforderungen gefunden: Zeramex Keramikimplantate. Diese Implantate zeichnen sich durch eine strukturierte Oberfläche aus und bieten somit vergleichbare Eigenschaften wie Titanimplantate. Darüber hinaus sind sie auch in finanzieller Hinsicht eine vernünftige Wahl.

 

Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit uns. Wir beraten Sie gerne.

Dr. Anita Mou
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Dr. Wilfried Reiche MSc.

Individuelle Beratung als Einzelgespräche (ca. 30 Minuten). Röntgenbilder können Sie gerne mitbringen, andernfalls fertigen wir neue an. Im Anschluss erhalten Sie ein unverbindliches Angebot. Planung nach Ihren Wünschen.

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