Wurzelkanalbehandlung – Ihr Fachteam für Endodontie

Moderne endodontische Behandlung unter Verwendung des Operationsmikroskops im Raum Hamburg. Erfolgsquote von über 90%.

Autor: Dr. med. dent. Anita Heilemann (ehem. Mou)
Letzte Aktualisierung: 08.05.2024

Unsere Expertise liegt in der Wurzelkanalbehandlung unter Verwendung des Operationsmikroskops. Wir bieten schnelle Termine und benötigen in vielen Fällen nur eine Sitzung. In unserer endodontischen Praxis in Hamburg garantieren wir nahezu 100% schmerzfreie Behandlungen und erreichen eine Erfolgsquote von über 90%. Lernen Sie uns kennen und profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung mit über 1000 durchgeführten Zahnwurzelbehandlungen.

 

Was ist eine Wurzelkanalbehandlung?

Eine Wurzelkanalbehandlung, kurz WKB, ist eine zahnmedizinische Methode, um entzündete oder abgestorbene Zähne zu erhalten. Sie zielt darauf ab, Entzündungsherde im Zahn zu beseitigen, was das Ziehen des Zahns verhindert.

Durch eine erfolgreiche Wurzelkanalbehandlung kann ein Zahn über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte erhalten bleiben. Die Prognose hängt maßgeblich von der Qualität der durchgeführten Behandlung ab.

In den letzten Jahren hat die Wurzelkanalbehandlung erhebliche Fortschritte gemacht, wodurch die Angst davor weniger begründet ist.

 

Video: Der Ablauf einer endodontischen Wurzelbehandlung

 

Wann ist eine Zahnwurzelbehandlung notwendig?

Eine Wurzelkanalbehandlung ist oft die letzte Möglichkeit, einen entzündeten oder traumatisierten Zahn zu bewahren.

Die folgenden Situationen können eine Wurzelbehandlung erfordern:

1. Zahnwurzelentzündung:

Die Pulpa, ein Netzwerk aus Nerven und Blutgefäßen im Zahninneren, kann durch Karies, Verletzungen oder seltener durch Parodontitis infiziert werden. Diese Entzündung kann durch eine Wurzelkanalbehandlung gestoppt werden.

2. Tote Zähne:

Wenn die Pulpa bereits abgestorben ist, ist auch hier eine Wurzelbehandlung ratsam, um Infektionen im Zahninneren zu verhindern.

3. Wurzelkanalbehandlung bei Zahnersatz:

Bei der Vorbereitung für Kronen oder Brücken wird Zahnsubstanz abgetragen. Dadurch kann das Zahnmark freigelegt oder beschädigt werden. In solchen Fällen ist eine vorbeugende Wurzelbehandlung ratsam, um das Risiko einer Infektion zu minimieren und den festen Halt des Zahnersatzes zu gewährleisten.

 

Wie viel Zeit nimmt eine Wurzelkanalbehandlung in Anspruch?

Eine Standard-Wurzelkanalbehandlung dauert im Durchschnitt etwa 60 Minuten. Allerdings kann sich diese Zeit bei komplizierten Fällen leicht auf mehrere Stunden ausdehnen. Faktoren wie der individuelle Zustand des Zahns, die Anzahl der Wurzelkanäle, die angewandte Behandlungstechnik nebst Instrumenten sowie das Ausmaß der Entzündung und Schädigung des Zahns spielen eine entscheidende Rolle. Oft sind mehrere Behandlungssitzungen erforderlich, um den Fall abzuschließen.

Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass erfahrene Endodontie-Spezialisten die Behandlung in der Regel effizienter durchführen können. Ein Spezialist benötigt in vielen Fällen nur eine Sitzung für eine Wurzelkanalbehandlung.

 

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Die Wurzelkanalbehandlung wird üblicherweise unter örtlicher Betäubung durchgeführt, wodurch sie in den meisten Fällen schmerzfrei ist. Allerdings können sehr starke Entzündungen oder schwerwiegende Auswirkungen auf den umliegenden Kiefer Ausnahmen darstellen. In solchen Fällen bieten einige Endodontie-Spezialisten, einschließlich unseres Teams im Zentrum für Zahnheilkunde Hamburg HafenCity, eine intraossäre Anästhesie an. Dabei wird das Betäubungsmittel direkt um die Wurzelspitze herum durch den Kieferknochen injiziert, was beinahe eine garantierte Schmerzfreiheit während der Behandlung gewährleistet.

 

Ablauf einer Wurzelkanalbehandlung

Der Ablauf einer Wurzelkanalbehandlung beginnt typischerweise mit einer gründlichen Diagnose, einschließlich Röntgenaufnahmen. In Ausnahmefällen kann auch ein 3-D-Röntgen, auch DVT genannt, erforderlich sein.

Die Schritte der Behandlung sind wie folgt:

1. Zahnöffnung:

Der zu behandelnde Zahn wird betäubt und mit einem Kofferdam isoliert, um Speichel oder Spülflüssigkeit fernzuhalten. Der Zahnarzt öffnet den Zahn, entfernt die Zahnpulpa und lokalisiert alle Wurzelkanäle für eine erfolgreiche Behandlung.

2. Kanallängenbestimmung:

Die genaue Bestimmung der Kanallänge ist entscheidend für die Reinigung und Aufbereitung der Wurzelkanäle. Moderne Methoden wie computergestützte elektrische Methoden (ELM) liefern präzisere Ergebnisse als herkömmliche Röntgenaufnahmen.

3. Reinigung der Wurzelkanäle:

Die Kanäle werden mit Handinstrumenten oder flexiblen maschinellen Instrumenten aus einer Nickel-Titan-Legierung gereinigt und vorbereitet. Diese Methoden ermöglichen eine gründliche Behandlung, selbst bei komplizierten Wurzelkanälen.

4. Desinfektion der Wurzelkanäle:

Sämtliche Kanäle und Nebenkanäle werden mit Spülflüssigkeiten gründlich gereinigt und desinfiziert, häufig unter Ultraschallaktivierung. In einigen Fällen wird für einige Tage ein Medikament im Zahn platziert, um starke Entzündungen zu behandeln.

5. Trocknung und Füllung der Wurzelkanäle:

Die Kanäle werden getrocknet und mit einem elastischen Naturmaterial namens Guttapercha in Kombination mit einem Kleber gefüllt. Dieses Material passt sich den Kanälen an und versiegelt sie.

6. Verschluss des Zahns:

Nach dem Füllen der Wurzelkanäle wird die Zahnkrone sicher verschlossen, idealerweise mit einem adhäsiven Verschluss.

7. Optionale Zahnkrone:

In den meisten Fällen sollte der Zahn abschließend mittels einer Teilkrone oder Krone versorgt werden, um die Stabilität zu verbessern und den Behandlungserfolg zu sichern.

 

Vorteile: Warum ist die Wurzelbehandlung so wichtig?

Eine Wurzelkanalbehandlung bietet eine Vielzahl wichtiger Vorteile:

  • Erhalt der Zahnfunktion: Ein erfolgreich behandelter Zahn bleibt in der Regel voll funktionsfähig und weist keine auffälligen optischen Unterschiede auf.
  • Eindämmung von Entzündungen: Die Behandlung der Zahnwurzelentzündung ist entscheidend, um deren Ausbreitung zu verhindern. Unbehandelt kann eine solche Entzündung zu Knochenabbau, Parodontitis und einer Schwächung des Immunsystems führen. Zudem können unbehandelte Zahnwurzelentzündungen andere Körperbereiche negativ beeinflussen. In der ganzheitlichen Medizin wird sogar angenommen, dass unbehandelte Zahnwurzeln eine Mitursache für verschiedene andere Erkrankungen sein können.
  • Kosteneffizienz: Eine endodontische Behandlung ist in der Regel deutlich kostengünstiger als mögliche Folgebehandlungen, die bei unbehandelten Entzündungen erforderlich werden könnten.

 

Wie hoch sind die Qualitätsunterschiede und Erfolgsaussichten?

Leider variieren die Chancen auf Erfolg bei einer Wurzelkanalbehandlung erheblich – Qualität ist entscheidend.

Forschungen zeigen, dass in Deutschland weniger als die Hälfte der einfachen Wurzelkanalbehandlungen beim Zahnarzt erfolgreich verlaufen. Hingegen liegt die Erfolgsrate bei über 90%, wenn die Behandlung endodontisch von einem Endo-Spezialisten unter Verwendung eines Operationsmikroskops durchgeführt wird.

 

Klassischer Zahnarzt vs. Endo-Spezialist

Der klassische Zahnarzt bietet ein breites Spektrum zahnmedizinischer Leistungen an, darunter Vorsorgeuntersuchungen, Behandlungen von Karies und Parodontitis, Zahnersatz, Implantate, Bleachings und auch einfache Zahnwurzelbehandlungen.

Im Gegensatz dazu ist ein Endodontie-Fachmann umfassend auf Wurzelkanalbehandlungen spezialisiert. Er arbeitet stets mit einem Operationsmikroskop und nutzt unterschiedliche fortschrittliche Techniken und Verfahren. Dazu zählen spezielle Spülprotokolle, computergesteuerte Aufbereitungen der Wurzelkanäle sowie modernste Methoden wie thermoplastische Wurzelfüllungen und adhäsive Verschlüsse. Zusätzlich verfügt ein solcher Spezialist über umfangreiche endodontische Erfahrung – oft mit mehr als 10 Jahren Praxis und über 1000 durchgeführten Behandlungen. Dieser Vorsprung führt zu einer deutlich höheren Behandlungsqualität.

 

Wann sollte man einen Fachmann für eine Wurzelkanalbehandlung aufsuchen?

Es wird empfohlen, einen Endodontie-Spezialisten aufzusuchen oder für eine Zweitmeinung in den folgenden Fällen zu konsultieren:

  • Zahnwurzelentzündungen, die mit starken Schmerzen, Blasen am Zahnfleisch oder einer geschwollenen Backe einhergehen.
  • Komplizierte Ausgangssituationen wie stark gekrümmte oder zu enge (sogenannte obliterierte) Wurzelkanäle
  • Vorhandener Zahnersatz
  • Fortgeschrittene Auflösung des Kieferknochens
  • Notfälle
  • Patienten mit ausgeprägter Zahnarztangst

Die Überweisung zu einem Endodontie-Spezialisten sollte immer individuell abgewogen und mit dem Patienten vom behandelnden Zahnarzt besprochen werden. Wenn die Entscheidung nicht eindeutig ist, ist es ratsam, für eine Zweitmeinung einen Endodontie-Spezialisten zu konsultieren.

 

Was passiert nach der Zahnwurzelbehandlung?

Nach einer Wurzelkanalbehandlung ist der behandelte Zahn normalerweise frei von Schmerzen. Sollten jedoch Ausnahmefälle auftreten, sind diese in der Regel gut mit simplen Schmerztabletten behandelbar und verschwinden innerhalb einer Woche.

Kronen, Nachsorge und Bleaching

In manchen Fällen wird der behandelte Zahn im Anschluss erneut überkront, um ihm zusätzliche Stabilität zu verleihen. Der Erfolg der Wurzelkanalbehandlung sollte zudem nach einigen Monaten mittels einer Röntgenaufnahme überprüft werden. In sehr seltenen Fällen kann der Zahn im Laufe der Zeit dunkler werden, doch dieser kann problemlos durch ein Bleaching von innen ausgeglichen werden.

Nach einer Wurzelkanalbehandlung zu vermeiden

Nach einer örtlichen Betäubung im Mundraum sollte man für einige Stunden heiße Getränke und Speisen meiden sowie beim Kauen äußerst vorsichtig sein. Sobald die örtliche Betäubung nachlässt, besteht keine Verletzungsgefahr mehr.

Es ist auch ratsam, den Zahn nicht sofort stark zu belasten, da hartes Kauen, wie zum Beispiel auf Nüssen, die Füllung beschädigen oder zu Frakturen führen könnte.

Scheitern der Behandlung

Falls die Wurzelkanalbehandlung nicht den gewünschten Erfolg bringt, kann sie intensiver wiederholt werden, was als Wurzelkanalrevision (kurz: Revision) bekannt ist. Eine weitere Option ist eine Wurzelspitzenresektion, ein kleiner endo-chirurgischer Eingriff, bei dem die entzündete Wurzelspitze über das Zahnfleisch operativ entfernt wird. Sollten diese Maßnahmen nicht erfolgreich sein, bleibt nur noch die Möglichkeit einer Zahnextraktion.

 

Alternative Therapien zur Wurzelkanalbehandlung

Die Wurzelkanalbehandlung ist die einzige bestätigte Methode, um eine infizierte Zahnwurzel zu behandeln. Es gibt nur wenige Alternativen:

Zahnextraktion

Das Entfernen des betroffenen Zahns ist die einzige zuverlässige Alternative zur Wurzelkanalbehandlung. Allerdings erfordert dies entweder eine Implantatversorgung oder eine Brücke, um die entstandene Zahnlücke zu schließen. Beide Methoden sind deutlich kostspieliger und haben zusätzliche Nachteile im Vergleich zur Wurzelbehandlung. Die Lebensdauer eines Zahnimplantats ist oft kürzer als die eines Zahns, der endodontisch behandelt wurde, insbesondere wenn dies von einem Endo-Spezialisten durchgeführt wurde.

So benötigen Implantate eine längere Einheilzeit, bei einer Zahnbrücke müssen häufig auch gesunde Zähne präpariert werden.

 

Risiken & Komplikationen

Jeder zahnärztliche Eingriff birgt potenzielle Risiken. Zu den möglichen Komplikationen gehören:

  • Entzündungen
  • Schmerzen
  • Schwellungen
  • Blutungen
  • Bruch von Instrumenten im Wurzelkanal
  • Verletzungen oder Schäden an umliegenden Bereichen
  • Verlust des behandelten Zahns
  • Verfärbung des Zahns (keine gesundheitlichen Bedenken, kann durch Bleaching behoben werden)

Die Wahrscheinlichkeit für diese Risiken verringert sich, je qualitativ hochwertiger die Wurzelkanalbehandlung durchgeführt wird.

 

Kosten und Preise

Die Kosten einer Wurzelkanalbehandlung variieren individuell und hängen vom spezifischen Befund, dem Schwierigkeitsgrad sowie den angewendeten Techniken und Verfahren ab. Daher können die Preise erheblich variieren. Abrechnungsgrundlage ist die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ).

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt lediglich die Kosten für eine einfache Wurzelkanalbehandlung, sofern die Erfolgsaussichten klar sind. Zusätzliche Leistungen wie die Verwendung eines Operationsmikroskops gelten als Privatleistungen.c

Wenn eine Wurzelkanalbehandlung von einem Endodontie-Spezialisten durchgeführt wird, ist es ratsam, im Voraus die voraussichtlichen Kosten zu besprechen und sich einen schriftlichen Kostenvoranschlag geben zu lassen. Ein erfahrener Endodontologe versucht in der Regel, unnötige Zusatzleistungen zu vermeiden.

Bei privat Versicherten variiert die Höhe der Kostenübernahme durch die private Krankenversicherung je nach individuellem Tarif. Das Gleiche gilt für Zahnzusatzversicherungen.

 

Besonderheiten unserer Zahnarztpraxis in Hamburg

Unser Endo-Praxis in Hamburg, hat sich seit mehr als 10 Jahren auf die Wurzelkanalbehandlung spezialisiert. Wir bieten:

  • Umfassende Expertise im Bereich Endodontie
  • Eine Erfahrung aus über 1.000 erfolgreich durchgeführten Wurzelbehandlungen
  • Durchführung von Zahnwurzelbehandlungen unter dem Operationsmikroskop
  • Nahezu 100% garantiert schmerzfreie Behandlung durch intraossäre Anästhesie (falls erforderlich)
  • Verwendung von thermoplastischen Wurzelkanalfüllungen und adhäsiven Verschlüssen
  • Optionaler Einsatz eines Glasfaserstifts nach Bedarf
  • Verbindliche Kostenvoranschläge im Voraus
  • Kurzfristige Termine, auch zu ungewöhnlichen Uhrzeiten
  • Behandlung von Notfällen sowie Zweitmeinungen
  • Patientenberatung im Vorfeld und Revisionsbehandlungen
  • Betreuung für Angstpatienten mit eigenen Anästhesisten via Sedierung oder Vollnarkose
  • Durchführung von DVT-Röntgenaufnahmen, falls erforderlich

Interessieren Sie sich für eine Wurzelkanalbehandlung? Profitieren Sie von unserer unkomplizierten und zügigen Terminvereinbarung in unserer Endo-Praxis in Hamburg-HafenCity.

Willkommen


Praxis-Urlaub:
15.05. - 20.05.
Unsere Vertretung:
JU49
Zahnarztpraxis Jungfernstieg